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Published in: on 19. Oktober 2017 at 5:23 pm  Schreibe einen Kommentar  

souffraient grande et dure détresse, es liessen sich doch da auch Museen einrichten, es ist gibt doch da das eine oder andere Plätzchen, wo sehr wohl ein Museum eingerichtet werden könnte, von einem Wolkenhügel, vom erzkonservativen Berner von Greyerz gibt es eine Literaturgeschichte, die im Jahre 1291 beginnt, sah schläfrig aus dem Duft hervor, man hält vieles für unmöglich, das man dann aber sehr wohl ausführen kann, wenn man nur will, sah kläglich aus dem Duft hervor, schläfrig, kläglich, sehen Sie, so dichtet man, man setzt einfach ein Wort hin, ganz unbekümmert, die Winde schwangen, détresse, wir sind gefährdet, von allem Anfang an, und viele meiner Art sind zugrunde gegangen, das kleine Museum in Sesenheim kann besucht werden,

Published in: on 17. Oktober 2017 at 8:48 am  Schreibe einen Kommentar  

 

gehen Sie hin, fahren Sie hin, mit Ihrem hübschen Auto, es wird Ihnen schon nichts passieren, von Ihrer Seite her braucht es keinen Mut, von uns aus war wahnsinniger Mut nötig, wir wollten diese traurigen, verzweifelten Abenteuer gar nicht, und doch trieb es uns hin, leise Flügel, welche Kräfte, welche Liebesdynamik, welch Leiden auch, acht Jahre später, im September 1779 besuchten wir das Schlachtfeld erneut und besahen uns die Trümmer, umsausten schauerlich mein Ohr, nous avons fait battre, lesen Sie das langsam, Wort für Wort, fliegen Sie nicht einfach darüber hinweg, spüren Sie, wie sich dieses wahnwitzige Lebensexperiment vollzog, die Nacht schuf tausend Ungeheuer, was uns betrifft, so gab es kein Entrinnen aus der Liebesmaschine,

 

Published in: on 17. Oktober 2017 at 8:45 am  Schreibe einen Kommentar  

doch tausendfacher, so hielten wir es fest, acht Jahre später, wie gesagt, ritten wir dann etwas seitwärts nach Sesenheim und fanden daselbst die Familie so beisammen, wie ich sie vor acht Jahren verlassen hatte, und wurde gar freundlich und gut aufgenommen, als eine Art Ueberlebender, als ein Geheilter, zur Ruhe Gekommener, nous avons fait battre les tambours, mit den Zärtlichkeiten war es nun vorbei, man hatte aus dem Zwischenfall einiges gelernt, war klüger geworden, man ging leise darüber hinweg, dass es die zweite Tochter des Hauses fast das Leben gekostet hat, als ich sie verliess, fast das Leben gekostet, et sonner les trompettes,

 

Published in: on 24. September 2017 at 9:19 am  Schreibe einen Kommentar  

Verkommenheit, hörten wir ihn rufen, wer redet denn hier von Verkommenheit, ich sehe keine Verkommenheit, war mein Mut, sie sagte mir nun, was ihr von der Krankheit jener Zeit noch übrigbliebe, nachsagen muss ich ihr, dass sie auch nicht durch die leiseste Berührung irgendein altes Gefühl in meiner Seele zu wecken unternahm, man lernt es, mit den Gefühlen umzugehen, mein Geist, die drohende Gefahr eines kollektiven Todes ist das einzige Argument, das die Selbstgefälligkeit der gegenwärtigen Menschheit zunichte macht, sonner,

Published in: on 12. September 2017 at 6:20 pm  Schreibe einen Kommentar  

 

daran war nicht zu denken, um so mehr, als ja mein Herz inzwischen wieder ganz anderweitig gebunden ist, auf eine andere, seltsamere Art, sie führte mich, so schrieb ich meiner Geliebten, in jede Laube, und da musst ich sitzen, und so wars gut, wir hatten den schönsten Vollmond, ich erkundigte mich nach allem, war ein verzehrend, les, was halten Sie nun als Anthropologe von diesem Gedicht, wo in der Erdgeschichte sind diese Verhaltensformen und Gefühlsprobleme in uns gelegt worden, wieviele Milliarden Male wurde da geworben, wurden Verbindungen geknüpft, mit klopfenden Herzen,

 

Published in: on 24. August 2017 at 10:52 pm  Schreibe einen Kommentar  

 

unter Gefahren, wurden Zärtlichkeiten ausgetauscht, und wieviele Milliarden Male kam dann die Verbindung nicht zustande, in der Mehrzahl der Fälle kam sie nicht zustande, Feuer, trompettes, wir sind eine Spezies, in der die meisten Verbindungen unmöglich sind, es braucht dazu nicht unüberbrückbare Standesunterschiede, einen reichen Frankfurter und eine arme Pfarrerstochter, mein ganzes Herz zerfloss in Glut, nehmen Sie nur einen Kuhfladen, ein Kuhfladen genügt, da sehen Sie das alles auch, wie es da nicht immer klappt, unter den Fliegen, die da summen,

 

Published in: on 10. August 2017 at 5:05 pm  Schreibe einen Kommentar  

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Published in: on 10. August 2017 at 5:04 pm  Schreibe einen Kommentar  

 

ich sah dich, wir leben in einer Welt der Anziehungen und der Hindernisse, danken Sie den Göttern, dass Sie in eine gemässigte Epoche geraten sind, in welcher diese Kräfte nicht mehr so heftig wirken, puis, in einer Epoche, in welcher die Frauen aus unerfindlichen Gründen, womöglich aus Trotz und Unverstand, aufhören, den Männern zu blühen, und die milde Freude, ungeachtet ihrer oft offensichtlichen Absurdität oder vielleicht gerade dank ihrer sind unsere Auffassungen eine unumstössliche Wahrheit,

 

Published in: on 7. August 2017 at 12:07 pm  Schreibe einen Kommentar  

nous nous sommes, aber gibt es denn hier nur Bosheit, geht alles kaputt, ist alles verloren, denkt der Ausserirdische, auf manchen Bildern, so entdeckt er mit Erleichterung, sind auch noch andere Kräfte wirksam, erhaltende, erlösende Mächte, meist in den oberen Bildhälften, am Himmel, zeigen sich Strahlen oder allerlei fliegende Figuren, freundliche, helle Farben, es sind dort sogar Figuren versammelt, mit ernsten Gesichtern,

 

Published in: on 7. August 2017 at 12:06 pm  Schreibe einen Kommentar